Perspektiven

Wie geht es weiter?

Das Jahr 2019 geht zu Ende - die Frage nach den individuellen und gemeinsamen Freiräumen bleibt. Angesichts zukünftiger Gestaltungsaufgaben wird sie vielleicht sogar wichtiger. Woraus schöpfen Menschen Kraft, wie können Christinnen und Christen in Kontakt bleiben mit dem, der uns Hoffnung gibt? Was tut uns und unserer Arbeit gut, und wo erleben wir Routinen als Belastung? 

Die Antworten auf diese Fragen sind persönlich und fallen unterschiedlich aus. "Zeit für Freiräume" war deshalb auch ein Verständigungsprozess. Setzen wir ihn fort: in Kirchenvorständen, Teams, Kollegien, Kirchenkreiskonferenzen und Gremien. Nehmen wir uns die Zeit - für Wiederentdecktes und für Neues, für Aufbruch und Experimente! Gönnen wir uns Unterbrechungen und erinnern wir einander an das Sabbatgebot: "Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebenten Tage sollst du ruhen, auch in der Zeit des Pflügens und des Erntens." (2. Mose 34,21). 

Das Unwägbare gestalten - Zukunft als Führungsaufgabe in Kirche und Diakonie

Die aktuellen Diskussionen über Digitalisierung, demografischen Wandel, Fachkräftemangel, Konzentrationsbestrebungen, Nachhaltigkeit etc. zeigen, dass unsere Arbeitswelt im Umbruch ist. Ein Symposium der Akademie der Versicherer im Raum der Kirche vom 1. bis 3. Juli 2020 in Erfurt richtet sich an Führungskräfte in Kirche und Diakonie und greift diese Fragen auf.

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Pflicht und Kür

Worauf verzichten wir, auch wenn es immer so war und darum unverzichtbar erscheint? Was würden wir gerne einmal tun, auch wenn es einen Mehraufwand bedeutet? Welche Pflichtaufgabe kann zugunsten der Kür einmal (befristet) in den Hintergrund treten?

Weniger ist mehr

Wie viel Zeit verbringen wir in Sitzungen und Gremien? Lassen sich Dauer oder Häufigkeit ändern? Was wäre, wenn wir stattdessen einmal etwas Besonderes erleben, das unsere Gemeinschaft stärkt: einen Ausflug, eine Mini-Pilgerfahrt, ein gemeinsames Kochen und Essen ...?

Klein, aber fein

Nicht immer muss es bei Gemeindeabenden die ganz große Veranstaltung sein; nicht alles muss in Gemeinderäumen stattfinden und von langer Hand vorbereitet werden. Wie wäre es mit einem Bibelabend im kleinen Rahmen? Vielleicht im Privathaus, im Garten?

Mach in mir deinem Geiste Raum (Freiraum-Mottosong)

mein Blick schweift
ich seh mich um
schwebe über mir
sehe Bücher, Taschen, tausend Sachen
suche Atem
suche weiße Stellen, Frische, Luft
brauche Räume
räume alles leer
(auch noch 5 Kubik aus dem Keller)

Bettina Gilbert und Elisabeth Rabe-Winnen (Michaeliskloster Hildesheim)

"Freiräume" im Tonstudio

An einem Sommertag nach ihrer Konzerttour schrieben die vier Mädchen des Young Voices Gospelchors ihren Song. Im Tonstudio von Claus Feldmann in Gehrden wurde er professionell aufgenommen. Ursprünglich, damit der Song während der Umbaupausen auf dem Festival gespielt wird "und ihn beim Abschlussgottesdienst alle mitsingen können." Aber er kann auch Anregung für andere sein. "Es wäre toll, wenn der Song in der Landeskirche Kreise ziehen würde", hofft Chorleiterin Anna Thumser.

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Freiraum selbstgemacht

Die Bastelidee mit Vorlage zum Download finden Sie rechts in der Box. Viel Freude damit!